Blog Notizen Mentopia.net

Racism is racism is racism is racism

Racism is racism is racism is racism (sehr frei nach Getrude Stein *) - ein Phänomen, das in den hiesigen Leit- und Qualitätsmedien im Kontext der Berichterstattung zur BLM-Bewegung praktisch keine Erwähnung findet, ist der erstaunlich weit verbreitete Antisemitismus in derselben. (Nun ja, er ist nicht wirklich erstaunlich, der war schon in der Black Panther Party präsent.)

Antirassismus - topografisch gesehen nebst einem Vorschlag zur Güte und einem kleinen Facebookdialog

Ich finde, in Sachen antirassistischer Sprache sollte man in größeren, weiträumigen Bezügen denken - topografisch quasi. Deshalb hier zwei Vorschläge, was die Russen davon halten werden, weiß ich allerdings nicht. (Das ist Quatsch, ich weiß es natürlich.)

Marschall Schukows Telegramm an Josef Stalin veröffentlicht

Die Российское военно-историческое общество (Russische Militärhistorische Gesellschaft, РВИО), die der mehrheitlichen - oder besser einheitlichen - Meinung der deutschen Leit- und Qualitätsmedien lediglich - wozu sonst - zur Rehabilitierung und Glorifizierung Stalins gegründet wurde, veröffentlicht so nach und nach Archivdokumente zum Ende des Großen Vaterländischen Krieges, hierzulande als "Ostfeldzug" oder "Unternehmen Barbarossa" bekannt - weil ja, wie wir alle wissen, Naziduktus für jeden aufrechten Demokraten jenseits der Grenze des Sagbaren ist.[*]

Hermann L. Gremliza, Herausgeber von Konkret, ist tot.

Der letzte Journalist alter Schule, der streitbarste Geist der Nachkriegszeit, der wohl bedeutendste gesellschaftspolitische Denker der Republik ist am 20. Dezember verstorben.

Was unsere "Freunde" so treiben - Ukrainische Musikfreunde

Man stelle sich vor, die Bundeskanzlerin oder der Bundespräsident wären am 5. Juli 2019 anlässlich der sogenannten "Tage der nationalen Bewegung" in Themar auf die Bühne getreten und hätten in einem Grußwort an die Bands und die Gäste ihre Dankbarkeit für das Wirken und Tun derselben Ausdruck verliehen? Unvorstellbar? Natürlich ist das nicht vorstellbar. Das gilt allerdings nicht für die ukrainischen Kollegen und Freunde der Merkel und des Steinmeier.

Literaturnobelpreis für Peter Handke

Peter Handke ist mit der heutigen Verleihung des Nobelpreises für Literatur in die Liga von Theodor Mommsen, Henryk Sienkiewicz, Thomas Mann, Hermann Hesse, André Gide und Boris Pasternak aufgestiegen. Herzlichen Glückwunsch, Herr Handke!

Greta Thunberg - gestohlene Kindheit?

"Ihr habt meine Träume und meine Kindheit gestohlen mit euren leeren Worten" - so Greta Thunberg auf dem UN-Klimagipfel am 23. September 2019. Wirklich? Sehen so gestohlene Kinderträume aus? Was beziehungsweise wovon träumt das Mädchen? Sehen gestohlen Kinderträume und eine gestohlene Kindheit nicht eher so aus wie auf diesen Bildern und in diesem Video?

Was unsere Jungantifaschisten und Gretaschafe mit Faschisten gemeinsam haben

Wer nicht hüpft, der ist hierzulande bekanntermaßen ein Nazi oder für Kohle oder beides. Wo kommt diese Gesinnungsbekundung durch Massenleibesübungen her? Der Ursprung dieses Irrsinns hat offensichtlich rassistische und/oder faschistische Wurzeln. So gab es Mitte der 2010er Jahre ein solches Phänomen im östereichischen Fußball, als offenkundig rechtsextreme Fans "Wer nicht hüpft, der ist ein Jude!“ bei Spielen gegen israelische Mannschaften skandierten.

Die Werte des Westens in Bezug auf Russland

Ich möchte an dieser Stelle einige Worte zu den immer wieder beschworenen "Werten" des Westens in Bezug auf resp. im Kontrast zu Russland schreiben, in Verbindung mit drei Buchempfehlungen.

Das Leid der Kinder im Donbass

Seit Jahren sind die Kinder des Donbass Opfer des perversen Spiels des Westens und dessen lokaler Vasallen auf dem "Grand Chessboard" (Zbigniew Brzeziński) der globalen Vorherrschaft des Westens - natürlich im Namen von Freiheit, Demokratie und Vielfalt. Dass in der Ukraine Faschisten das dreckige Handwerk verrichten, ist für die Demokratieapostel im Westen im Allgemeinen und in der NATO im Besonderen offensichtlich irrelevant.

Putins Erinnerungen an die Erzählungen seiner Eltern

Präsident Putin hat im April 2015 seine Erinnerungen an die Erzählungen seiner Familie aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges niedergeschrieben. Es entstand ein sehr interessanter Text mit dem Titel "Жизнь такая простая штука и жестокая" (Das Leben ist so einfach und grausam).

D-Day? Nein, Operation Bagration!

In den letzten Tagen waren die Leitmedien voll des Jubels ob des sogenannten D-Days, also der Operation Neptune am 06.06.1944 an der Küste der Normandie. Einmal mehr fand die Behauptung Verbreitung, die Landung der Westalliierten "leiteten damit unter enormen Verlusten das Ende der NS-Diktatur ein" (ZDF).

Fragestunde 2019 mit Präsident Putin

Ich habe mir - wie jedes Jahr, seit das auf YouTube gestreamt wird - die Fragestunde mit Wladimir Putin angesehen. Es waren sehr interessante fast fünf Stunden, hier kann man sich die komplette Fragestunde ansehen.

Was unsere "Freunde" so treiben: Demokratie à la Ukraine

Nun sind auch Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi dort, wo Gerhard Schröder schon lange zu finden ist - auf der offiziellen Feindesliste der ukrainischen Faschisten.

Was unsere "Freunde" so treiben: Parade in der Ukraine

Am 13. Juni marschierten die Faschisten des Asow-Regiments in Mariupol, um den fünften Jahrestages der "Befreiung" Mariupols zu "feiern". Asow ist die - neben dem Regiment Dnipro - größte, aber nur eine von ca. 80 Söldnereinheiten.

Overextending and Unbalancing Russia

Die RAND Corporation hat sich schon in diversen Kriegen inklusive des Kalten als unverzichtbar erwies zur Durchsetzung dessen, was Zbigniew Brzezinski 1997 in seinem "The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives" beschieb erwiesen, dort dienen so herzige Zeitgenossen wie Condoleezza Rice und Donald Rumsfeld der freien Welt mit ihrem kriegserprobten Sach- und Fachwissen.