Blog Idikratie Mentopia.net
Warnung: Die Texte in dieser Abteilung können Spuren von Spott, Ironie, Polemik und Sarkasmus enthalten. Netzbenutzer, welche auf diese literarischen Ausdrucksformen mit Stresssymptomen oder gar allergisch reagieren, sollten im Interesse ihrer seelischen Unversehrtheit sofort den Browser schließen, die Netzverbindung unterbrechen und sich ein anderes Hobby suchen als ausgerechnet Internet. Am besten eines ohne Strom, Briefmarken sammeln zum Beispiel, oder kleine Pelztiere züchten.

Idiokratie in Aktion - eine Stellenausschreibung des "RefRates" der Humboldt-Universität zu Berlin

Jüngst versuchte eine Handvoll akademisierender Knalltüten des "ReferentInnenRates", kurz "RefRat" (beides Eigenschreibung), der Humboldt-Universität zu Berlin, eine Ausschreibung für eine Stelle als studentische Hilfskraft in der Antidiskriminierungsberatung zu formulieren. Weil man sich beim ersten Versuch im Datum vertat - es ist ja auch für angehende Akademiker wirklich nicht einfach, aus zwölf Monatsoptionen die passende zu finden -, wurde ein editierter Text auf der Netzseite des "RefRates" veröffentlicht - und der fand, nachdem er in den sogenannten sozialen Medien die Runde gemacht hatte, auch in den Leit- und Qualitätsmedien wie Spiegel, Welt, Zeit, Berliner Zeitung, Deutschlandfunk und anderen einen Widerhall, mit dem man im "RefRat" offensichtlich nicht gerechnet hatte.

Annalena, die Ehrenamtliche

Wie sehr man sich doch irren kann! Aber dank Annalena der Wunderbaren weiß ich es jetzt besser, denn die musste - hat sie halt vergessen, kann ja mal passieren, wenn man/frau/mensch sich für das dritthöchste Amt im Lande bewirbt - ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten auf Nachfrage der Bundestagsverwaltung nachmelden. Mein Irrtum bestand in der Annahme, ein Ehrenamt wäre ein ehrenvolles und den darin Tätigen zur Ehre gereichendes Engagement für die Mitmenschen und die Gemeinschaft, wobei die Ehre aus der altruistischen Uneigennützigkeit resultiert.

Frei nach Otto Julius Bierbaum - Humor ist, wenn man erst recht lacht.

Dem Steinmeier hat es am 17. Juli 2021 nach 13:30 Uhr in Erftstadt das Herz zerrissen und der Laschet hat währenddessen den Clown gegeben. Die Empörung war groß und ist es noch immer. Lars Klingbeil war "wirklich sprachlos" (wenn er es denn mal wäre) und der SPD-Kevin befand, Laschets Verhalten wäre "eine Frage des Charakters". Der seit einiger Zeit irgendwie unvermeidliche Igor Levit hielt das Verhalten des NRW-MP für "würdelos" und der Theologe und professionelle Deuter dessen, was er für Ethik hält, Peter Dabrock nannte es "Pietätlosigkeit".
https://www.zeit.de/...lachen-entschuldigung
Hier das Video des WDR zum Geschehen:
https://www.youtube.com/watch?v=tEoBExpkWn8 (ab 2:35).

Annalena Baerbock und das Urheberrecht

Auch wenn ich der feinen Dame mit einem weiteren Text möglicherweise mehr Bedeutung zumesse, als sie eigentlich hat - der Diskurs in den Leit- und Qualitätsmedien zum jüngsten Streich der Baerbock ist dermaßen verblödet, und zwar seitens aller Beteiligten, dass ich mir einige Anmerkungen einfach nicht verkneifen kann. Annalena die Fabelhafte hat ein Buch geschrieben - "Jetzt. Wie wir unser Land erneuern", und zwar auf üppigen 240 Seiten, die für lumpige 24 Euro im gutsortierten Buchhandel zu haben sind.

Die wunderbare Welt der Annalena Baerbock

Der Russe mischt sich mal wieder in unseren deutschen Wahlkampf ein, und zwar mit gezielter Diffamierung von Annalena der Goldigen - stellte der Berliner Tagesspiegel, die selbsterklärte Hauptstadtzeitung, am 16.06. fest. Die feine Frau Baerbock machte am 5. Mai 2021 dem Atlantic Council ihre Aufwartung als Bewerberin um die deutsche Kanzlerschaft, und zwar in Gestalt eines Interviews, befragt vom CNN-Moderator Fareed Zakaria.

Eine gute Nachricht für alle Dyskalkuliker!

Es ist in der letzten Zeit ruhig geworden in dieser Rubrik, was allerdings nicht bedeutet, dass die Idiotisierung ein Ende und die Nation auf den Pfad der Vernunft zurückgefunden hätte. Im Gegenteil, die Verblödung des Westens im Allgemeinen und der Nation im Besonderen nimmt gerade erst richtig Fahrt auf - und das zu kommentieren oder auch bloß nur zu notieren ist ausgesprochen mühselig und deprimierend. Doch dieses Beispiel nackten Wahnsinns kann ich nicht unkommentiert lassen, weil es auf seine Weise symptomatisch ist.

Lisa Eckhart, der Mob und die Neue Deutsche Feigheit

Diverse Autoren in ihren Blogs und etliche Nutzer in den sogenannten sozialen Medien lässt diese Meldung um die "vorsorgliche" Absage eines Auftritts von Lisa Eckhart mal wieder über DDR-Verhältnisse in Deutschland spekulieren. Nein, das trifft es ganz und gar nicht, denn es verkennt völlig die Tatsachen.

Merkel und die Tücken der deutschen Sprache

Das ist schon so eine Sache mit der Sprache, und zwar keine leichte. Die Merkel siehst sich offenbar gehalten, das mit schöner Regelmäßig unter Beweis stellen zu müssen - und kaum einer bemerkt es, zumindest nicht die Lingualexperten der Leitmedien.

Idiotenballett der Knallchargen

Mitunter - nun ja, ziemlich regelmäßig - tun sich im hiesigen Kulturbetrieb oder dem, was man halt heute unter Kultur so versteht, diverse Knallchargen mehr oder weniger freiwillig zusammen und vollführen ein fürwahr erstaunliches Idiotenballett. So auch diese "Kulturschaffenden", wie man solche Zeitgenossen in dem putzigen, kleinen Ländchen namens DDR nannte. Allerdings hätten diese hier seinerzeit nicht öffentlich auftreten dürfen. Es war nicht alles schlecht in der Zone.

"Linke" Fantasien - Riexinger und Hennig-Wellsow

Vor drei, vier Monaten, also in einer Zeit, als noch so etwas wie einen politischen Diskurs gab, wurden in den Leitmedien recht ausführlich, aber wenig ergiebig, Sinn resp. Unsinn der sogenannten "Hufeisen-Theorie" ventiliert. Das brachte die Linke wohl auf die Idee, auch etwas Erhellendes zur Debatte beizutragen und auf ihrer Strategiekonferenz in Kassel Ende Februar 2020 unter Beweis zu stellen, dass an dieser umstrittenen Theorie durchaus etwas dran ist - was ihnen auch ziemlich gut gelang.

Wie sich die Zeiten ändern ...

Man mag es nicht glauben, aber manchmal dauern evolutionäre Modifikationen offensichtlich nur fünfzig Jahre. Oder haben wir es hier schon mit einer Mutation zu tun?

Die kognitiven Volten des Ralf "Ralle" Stegner

Der Ralle, wie ihn seine Fans - voll der Bewunderung für seine kognitiven Volten und die stehenden Fußes (das bedeutet subito) folgenden, linguistischen Pirouetten - nennen, der Stegner Ralf also, hat mal wieder voll ins Schwarze getroffen - er bedachte irgendeine Äußerung eines Dritten mit einem Spruch, den jeder Hauptschüler vom Tor des Konzentrationslagers Buchenwald kennen sollte.

Böhmerdingens? Echt mal - schon wieder?

Und wieder hintererlassen all die selbsternannten Satireexperten und Tucholskywiedergänger ihre hermeneutischen Häufchen in Netz, TV und Presse, allerdings scheinen die allesamt ziemliche Kulturbanausen zu sein.